Das Duo EnglishFlag

Tom und Susanne auf der Bühne

Susanne Ortner-Roberts – Klarinette
Tom Roberts – Klavier

„…ein Paar, das sich wahrhaft blind zu verstehen scheint und so perfekt zusammenspielt, dass auch nie der Hauch einer Unsicherheit aufkommt.“

Augsburger Allgemeine Zeitung

Wenn eine leidenschaftliche Klarinette auf ein „hot“ piano trifft, dann sprühen die Funken – nicht nur musikalisch.

Die deutsche Klarinettistin Susanne Ortner und der amerikanische Pianist Tom Roberts trafen 2006 in Pittsburgh, Pennsylvania auf einem Gig aufeinander. Nachfolgend erarbeiteten sie ein gemeinsames Konzertrepertoire, das anfänglich zwei anscheinend nicht verwandte musikalische und kulturelle Stile verschmolz: und . Der Antrieb hierfür war nicht etwa eine politische oder soziologische Agenda, sondern allein die Liebe zu den jeweiligen musikalischen Fachgebieten und der Wunsch beide künstlerischen Persönlichkeiten in ein geschlossenes Ganzes zu bringen.

„… eine Gänsehaut erzeugende Verschmelzung von Klezmer und Kreolen Magie, die die Vermählung zweier Traditionen erschafft, bei welcher beide Traditionen - obwohl ineinander verschlungen – ihre eigene Identität bewahren.”

Renée Silberman in einer Konzertberichterstattung, London/Ontario

Musikalische Verbindungen zwischen den beiden Genres ließen sich aber bald zuhauf entdecken – auf alten Schellackschallplatten. Die „78th“-Sammlung im Roberts-Haushalt – samt Grammophon versteht sich – wird wohl die 1000 übersteigen und ist im ständigen Wachstum begriffen. Und so wird geschwelgt, transkribiert und ein kunstvolles Netz aus den unterschiedlichsten Fäden gewebt, das immer genug Raum lässt für spontane Improvisationen und Variationen.

Auch taucht das Duo tief ein in die Jazz-Era der 20er-40er Jahre, wenn die legendären „Small Groups“ von Benny Goodman, Jelly Roll Morton, Artie Shaw und Sidney Bechet in akribisch genauen Reproduktion zu neuem Leben erweckt werden und die schwüle und süße Trägheit New Orleans atmen lassen oder aber den Glanz eines blanken Tanzbodens in Chicago oder New York City herauf beschwören.

Neben Harlem Stride und Klezmer, ihrer liebevoll bezeichneten „Yiddish/Creole Fusion“, schöpfen Susanne und Tom ihre Inspiration und ihr Repertoire aus einer Myriade verschiedener Quellen aus aller Herren Länder. Swing, Calypso, Gipsy, Tango, Rembetica,  und auch die Pariser Valse Musette finden Platz im musikalischen Reisekoffer der Roberts und werden raffiniert durcheinander gemischt. Beliebte Ohrenschmeichler präsentieren sich in neuem farbenfrohem Gewand. Abstruse und fast vergessene musikalische Juwelen aus vergangenen Zeiten werden entstaubt und auf Hochglanz poliert.

„Unglaublich, dass ich nur zwei Musiker höre!
Wo versteckt sich das Orchester?“

F. Newman, Senior Director for A&R Columbia Records, Sony

Hierbei scheinen die beiden Ausnahme Musiker die Möglichkeiten des offenbar begrenzten Duo-Formats zu sprengen. Toms Gebrauch der orchestralen Techniken herrührend vom Stil des Harlem Stride und Susannes immense Klang- und Ausdrucksvielfalt auf der Klarinette erzeugen die Illusion eines mehrköpfigen Orchesters.

Dies gepaart mit einer fast unverschämten Virtuosität auf dem jeweiligen Instrument, einer beinahe schmerzenden Intensität,  und einem Stilempfinden, das seinesgleichen sucht, sorgt für einen Konzertgenuss, der verzaubert und mitreißt.

„Selten kann man so viel Enthusiasmus beim Spielen erleben wie beim Ortner-Roberts Duo.“

Augsburger Allgemeine Zeitung

Seit seinem Bestehen, September 2007, spielte das Ortner-Roberts Duo zahlreiche Konzerte in Deutschland, den USA und Kanada.